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Schuttertal Schweighausen

Idyllisch liegt das Bergdorf Schweighausen an der Verbindungsstraße zwischen dem Schuttertal und Biederbach im Elztal. Bekanntheit hat Schweighausen durch einen Edelstein erhalten: den blauen Achat. Am Geisberg wurden die schönsten blauen Achate Deutschlands gefunden. Aus diesem Grund hat die Gemeinde Schuttertal am Geisberg einen 3,9 km langen Rundwanderweg angelegt, der sich nur diesem Mineral widmet. Er liegt bei den Höhenhäusern.

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Die Geschichte Schweighausens geht auf das Jahr 1132 zurück. Damals trug der Ort noch die Bezeichnung "Swechusen", so die erste urkundliche Erwäöhnung. Das Bergdorf ist eine Gründung des Klosters Ettenheimmünster. Eindrucksvoller Akzent des Ortsbildes und letzte Erinnerung an die einstige Zugehörigkeit zur Klosterherrschaft ist das barocke Pfarrhofgebäude von 1754 und die Pfarrkirche St. Romanus von 1777. Das Gotteshaus zählt mit seiner vom Barock über Rokoko bis zum Klassizismus reichenden Innenausstattung zu den schönsten Kirchen im Schuttertal.

Chronik

  • 10. Jahrhundert. Schweighausen ist wie Dörlinbach eine Gründung des Klosters Ettenheimmünster. Siedlungsmittelpunkt und Ort der Rechtsprechung in Schweighausen ist - entsprechend der Ursprungsbedeutung von s w a i g a - ein Meierhof, ein Hof zur Viehzucht, um den sich nach und nach Häuser von Lehensleuten des Klosters gruppierten.
  • 1132. Im Jahr 1132, am 11. Juli wird in Schweighausen von Bischof Ulrich II. von Konstanz eine Kapelle zu Ehren des heiligen Romanus eingeweiht.
  • 1219. Die urkundlich nachweisbare Ersterwähnung des Ortsnamens Schweighausen erfolgt in einer Urkunde Rudolf I. von Üsenberg vom 16. November 1219, worin dieser das Kloster Tennenbach mit Äckern und Wiesen belehnt. Unter den Zeugen dieser Belehnung wird als Mitzeuge genannt: Cvno de Sweichusen.
  • Mit Cvuo de Sweichusen wird erstmals in der Ortsgeschichte Schweighausens ein Angehöriger eines Ortsadels aus dem Geschlecht der Meiger von Schweighausen genannt.
  • Im 13. und 14. Jahrhundert sind die Meiger von Schweighausen Burgvögte auf der Kirnburg in Bleichheim, die damals den Herren von Üsenberg gehörte.
  • 14. Jahrhundert. Schweighausen erhält durch das Benediktiner-Kloster in Ettenheimmünster ein Weistum, eine Wirtschafts- und Rechtsordnung.
  • 17. Jahrhundert. Bei den "Ettenheimer Hexenprozessen" werden auch Frauen von Schweighausen und Dörlinbach der Hexerei angeklagt.
  • 1672 - 1714. Der Historiker des Klosters in Ettenheimmünster berichtet über die "Französischen Raubkriege" und beschreibt ausführlich, wie sich diese für Schweighausen ausgewirkt haben.
  • 1754/55, 1777. Eindrucksvoller Akzent im Ortsbild von Schweighausen und letzte sichtbare Erinnerung an die Zeit der Zugehörigkeit zur Klosterherrschaft Ettenheimmünster ist das barocke Pfarrhofgebäude von 1754/55 und die Pfarrkirche St. Romanus von 1777.
  • Das Gotteshaus zählt mit seiner vom Barock über Rokoko bis zum Klassizismus reichenden Innenausstattung zu den schönsten Kirchen im Schuttertal.
  • 1775. Die Klosterleute von Schweighausen fordern die Abschaffung der Leibeigenschaft, der Fronden und Feudalabgaben.
  • 18. Jahrhundert. Auf dem Geisberg, Gemarkung Schweighausen, entdecken Mineraliensammler rot und blau gebänderte Achate. Die Halbedelsteine vom Geisberg werden von der markgräflichen Hofsteinschleiferei in Karlsruhe zu Gastgeschenken für Diplomaten verarbeitet.
  • Mitte des 18. Jahrhunderts. Mehrere Familien verlassen Schweighausen und ziehen nach Ungarn, in die Batschka und das Banat.
  • 1812. Ausbau der Straße von Ettenheimmünster über den Streitberg nach Schweighausen.
  • 1831/32. Bau eines Rat- und Schulhausgebäudes. Einführung der kommunalen Selbstverwaltung. Als selbständige Gemeinde gehört Schweighausen zum Amtsbezirk Ettenheim.
  • Mitte des 19. Jahrhunderts. Viele Schweighausener wandern nach Nordamerika aus und siedeln mehrheitlich in Quincy/Illinois, am Ufer des Mississippi. (Dokumentation der Auswanderung im OSB Schweighausen.)
  • 1932. Ausbau der Geisbergstraße als Pass-Straße.
  • 1952. Bau der "Stanislaus-Göppert-Schule".
  • 1974. Schweighausen wird mit Schuttertal und Dörlinbach zur Einheitsgemeinde "Schuttertal" vereinigt. Zentraler Verwaltungssitz ist das Rathaus in Dörlinbach.

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