VILLINGEN-SCHWENNINGEN Groppertal
Der Premiumweg Waldpfad Groppertal bei Villingen führt auf überwiegend naturnahen Pfaden durch idyllische und abwechslungsreiche Waldpassagen, vorbei an vielen Baumriesen, herrlichen Aussichten und dem Wildgehege Salvest. Der Waldpfad bietet außerdem einige geologische Highlights.
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Das Groppertal liegt nordwestlich von Villingen-Schwenningen zwischen Mönchweiler und Unterkirnach im Brigachtal. Es beginnt an der Gemeindegrenze zwischen St. Georgen und Unterkirnach und endet am Bahnhof Kirnach. Durch das Groppertal verläuft die Trasse der Schwarzwaldbahn.
Auf dem Rundweg sind an fünft ausgesuchten Stellen Himmelsliegen aufgebaut. Im Kopfteil tragen sie Sprüche in Villinger Mundart, die zum Ausruhen einladen.
Startpunkt der Rundwanderung ist am Wanderparkplatz Tannenhöhe an der oberen Waldstraße. Den „Schwarzwälder Genießerpfade“-Schildern folgend, wandern wir entgegen dem Uhrzeigersinn.
Auf weichen Waldwegen kommen wir oberhalb der Talstraße am mächtigen Uhufelsen vorbei und genießen das gepflegte und abwechslungsreiche Waldbild des Germanswaldes entlang dem Groppertal bis zum ehemaligen Gasthaus Forelle. Der 20 m hohe Uhufelsen ist ein echtes Highlight und trägt eine Aussichtsplattform.
Beim Felsen trifft man noch heute auf die Spuren des Bergbaus im Groppertal. Zwischen den Jahren 1803 und 1815 wurden hier Stollen in den Granit getrieben, um Brauneisenstein abzubauen, eine Vorstufe für edles Silber. Der gesamte Erlös betrug jedoch nur 8029 Gulden und führte schließlich zur Schließung der Anlage. Im Tal ist von der Straße her noch das Mundoch eines einstigen Bergwerkstollens zugänglich. Weitere Stollen und Bergbauspuren sind erhalten geblieben.
Schon die frühen Kelten könnten hier nach Mangan- und Eisenerz geschürft haben, um es mit Holzkohle und Wasser zu verhütten. Aus dem Metall schufen sie vermutlich Klingen und Werkzeug. Nur wenige 100 m südlich des Uhusteins, am Zusammenfluss von Kirnach und Brigach, dem Kapf, lag eine eisenzeitliche Siedlung. Das Fundgut passt zum Fürstengrab Magdalenenbergle.
In den 50er Jahren wurde deutschlandweit nach radioaktivem Material geforscht. Am Uhustein wurde eine erhöhte Radioaktivität festgestellt. Allerdings wurde es nicht als abbauwürdig eingestuft.
Wir queren die Straße und die Schienen der Schwarzwaldbahn und erreichen im weiteren Verlauf das Gasthaus Breitbrunnen.
Von hier aus geht es weiter, durch das Langmoos zum Wildgehege Salvest mit seinen Rast-, Ruhe- und Spielmöglichkeiten. Auf dem Schlussteil der Tour passieren wir über den „Römerweg“ den Gedenkstein des Oberförster Ganter, den Zusammenfluss von Brigach und Kirnach sowie das denkmalgeschützte Kirnacher Bahnhöfle.
Wandertipps
Strecke: 11,5 km
Dauer: 3 Stunden
Auf- und Abstieg: 200 m
Höchster Punkt: 842 hm
Tiefster Punkt: 724 hm
Empfehlung: gutes Schuhwerk, Getränke und Vesper, witterungsbedingte Bekleidung
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