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Ottenhöfen Edelfrauengrab

Romantische, sagenumwobene Wasserfälle im Gottschlägtal. Den Namen verdanken die Wasserfälle einer natürlichen Auskolkungshöhle, in der laut einer Sage eine Edelfrau ihr gewaltsames Ende fand. Die Wasserfälle liegen im Naturschutzgebiet Karlsruher Grat. Es lohnt sich, dem 1,4 km langen Weg durch die Wasserfälle zu folgen (ca. 180 Höhenmeter). Am oberen Ende des Gottschlägtals angekommen, lädt ein Getränkebrunnen zur Rast ein. Wer weiter wandern möchte, kann über den Klettersteig Karlsruher Grat zum Bosensteiner Eck wandern und dann über den Brennte Schrofen (herrliche Aussicht) weiter zurück zum Ausgangspunkt.

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Die Wasserfälle sind nur wenige Schritte vom Wanderparkplatz (ausgeschildert) beim Porphyrwerk / Steinbruch Bohnert (WIBO) zu erreichen. Außerdem liegen Sie direkt am Genießerpfad Karlsruher Grat. Wer mit dem Zug anreist (Haltestelle Bahnhof Ottenhöfen im Schwarzwald), läuft auf direktem Weg ca. 2 km bis zum Einstieg in die Wasserfälle.

Eine etwas längere Tour erschließt sich ab Ortsmitte. Ausgangspunkt ist der Bahnhof / Kurgarten. Der erste Teil des Wanderweges entspricht derselben zum Kloster Allerheiligen. Ist die Allerheiligenstraße erreicht, gleht es dem Wegweiserstandort „Blustenweg“ entlang. Dort halten immer der gelben Raute in Richtung Unterwasser folgen, bis wir das Wohngebiet „Wolfsmatt“ erreichen. Bis kurz nach der Benz-Mühle im Unterwasser – der ältesten noch erhaltenen und funktionsfähigen Bauernmühle Ottenhöfens – verläuft der Wanderweg parallel zur Landstraße. Hier zwischen Ottenhöfen und Allerheiligen bewegen wir uns auf den Spuren des berühmten amerikanischen Schriftstellers Mark Twain, des Verfassers der Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn. Er besuchte im Sommer 1878 auf seiner Reise durch Europa auch das Kloster Allerheiligen.

Beim Wegweiserstandort „Unterwasser-Bürstenschrofen“ verlassen wir den bisherigen Weg und wandern halblinks die asphaltierte Straße hoch. Nach 100 Metern biegen wir erneut nach links ab, überqueren das Gelände des „Sonnenhof“ und gelangen schließlich auf Waldwegen in das kleine Seitental des „Klausbach“. Hier lädt ein schön gestalteter Getränkebrunnen zu einer kurzen Rast ein, bevor wir wieder über eine überwiegend asphaltierte Straße auf die Blöchereckstraße treffen. Dann wenden wir uns nach rechts und nach wenigen Metern erreichen wir den Wegweiser-standort „Beim Rabenfelsen“. Von hier aus sieht man das Felsmassiv und es besteht die Möglichkeit, einen Abstecher zu diesem Naturdenkmal zu machen, bevor wir unsere Wanderung in Richtung Blöchereck fortsetzen.

Vom Rabenfelsen aus führt der Wanderweg zunächst an einem Streuobstfeld mit Kirschbäumen entlang, zum Denkmal des 110. Badischen Reserve-Infanterieregiments und nach wenigen Metern zum Wanderparkplatz „Blöchereck“. Hier folgen wir der Gemeindestraße „Gottschläg“, bis die Wegmarkierung darauf hinweist, die Straße zu verlassen. Dort beim so genannten „Richard-Bernhard-Blick“ oder auch „Sattel“ genannt, führt der Wanderweg in einigen Serpentinen einen schmalen Waldpfad hinab und wir gelangen zum nächsten Wegweiserstandort „Gottschlägtal“. Jetzt befinden wir uns oberhalb der sagenumwobenen Edelfrauengrab-Wasserfälle.

Wenn wir hier dem Tal weiter folgen, gelangen wir zum „Karlsruher Grat“.

Wir halten uns aber in Richtung Edelfrauengrab, kommen nach wenigen Minuten zum „Romantischen Brückle“ und befinden uns beim so genannten „Degler-Bad“ schon im Bereich der oberen Wasserfälle. Der Gottschlägbach bildet in diesem Abschnitt mehrere bis zu acht Meter hohe Wasserfälle und überwindet auf kurzer Strecke einen Höhenunterschied von mehr als 100 Metern. Innerhalb der Wasserfälle bietet sich ein kurzer Abstecher zum eigentlichen Edelfrauengrab an, wo auf einer Hinweistafel die Sage um den Ritter von Bosenstein und seiner Ehefrau geschildert wird.

Nachdem wir die Wasserfälle verlassen haben, kommen wir nach wenigen Minuten zum Porphyrwerk / Steinbruch Bohnert (WIBO). Dort biegen wir in die „Obere Edelfrauengrabstraße“ ein, passieren den Schlosshof und den so genannten „Schlossbuckel“, auf dem sich einst die "Burg Bosenstein" befand. Am Damwildgehege vorbei folgen wir nun der Blöchereckstraße bis wir bei der Mariengrotte dieselbe überqueren, den Hildahain hinabwandern und über die „Albert-Köhler-Straße“ wieder zu unserem Ausgangspunkt in der Ortsmitte gelangen.

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