Sie sind hier: Startseite » Ortenau » Ferienorte

Hohberg Ausflugstipps

Bienenmuseum. Die Imkerei hat in Hohberg eine lange Geschichte. Seit mehr als 600 Jahren schicken hier die Menschen ihre Bienen zum Honigsammeln. Diesem faszinierenden Gewerbe ist das Hohberger Bienenmuseum gewidmet, dessen Träger der Imkerverein Hohberg e.V. ist. Die Badische Imkerei in Vergangenheit und Gegenwart wird mit rund 600 Ausstellungstücken lebendig dargestellt. Die Führungen sind informativ und lehrreich gestaltet, sodass sich besonders auch für Schulklassen ein Besuch lohnt. Geöffnet vom Mai bis November jeden ersten Sonntag im Monat von 14 Uhr bis 17 Uhr oder nach Vereinbarung.

Unterkünfte in Hohberg bei Offenburg: Übersicht |
Sehenswürdigkeiten in Hohberg bei Offenburg: Ortsbeschreibung | Ausflugstipps |

Das Museum im Weingut Roeder von Diersburg lässt Weinbau-Geschichte lebendig werden und gibt Einblicke in die Geschichte des Majoratshofes. Ausgestellt sind Gegenstände aus dem Besitz der seit 1455 in Diersburg ansässigen Familie der Freiherren Roeder von Diersburg, Geräte aus Landwirtschaft, Weinbau und ländlicher Hauswirtschaft. Interessant ist auch die Sammlung von altem, zum Teil technischen Spielzeug. Auf Vorbestellung bietet die Familie auch Weinproben an.

Die Barockkirche in Hofweier stammt aus dem Jahr 1763. Zum Bau wurden u.a. Steine der Schlossruine Binzburg sowie der Mantelmauer der Burgruine Diersburg verwendet.

Barockkirche Niederschopfheim. Die Niederschopfheimer Kirche wurde im Jahr 1754 erbaut.

Heimatmuseum. In einer ehemaligen Zigarrenfabrik zeigt der Historische Verein Hohberg e.V. auf zwei Stockwerken eine heimatkundliche Sammlung. Im Erdgeschoss werden landwirtschaftliche Geräte und die Einrichtungen einer Schmiede, Küferei, Brennerei und Wagnerwerkstatt präsentiert. Außerdem drei wieder gangbar gemachte Kirchturmuhrwerke aus den Jahren 1819, 1922 und 1925 und eine Riementransmission mit der verschiedene handwerkliche und landwirtschaftliche Maschinen angetrieben werden. Im Obergeschoss sehen wir eine bäuerliche Stube und eine Küche mit historischen Einrichtungsgegenständen. Eine Schuhmacher- und Sattlerwerkstatt, eine christliche Abteilung mit Bildtafeln, Fahnen, Bibeln, Bücher, Statuen und Kreuzen aller Art, sowie alte Näh- und Strickmaschinen, Hanfbearbeitungsgeräte und zahlreiche Objekte der Tabakverarbeitung und Zigarrenherstellung.

Römische Straßenstation. Die Reste einer Römischen Straßenstation sind nahe der Autobahn bei Niederschopfheim zu sehen. Der Bau lag nahe an einer römischen Hauptstraße und wurde daher wohl als Rasthaus für Fernreisende genutzt.

Baumlehrpfad. Der Baum- und Heckenlehrpfad wurde durch die Hohberger Gruppe des BUND mit verschiedenen einheimischen Pflanzen angelegt.

Burgruine Diesburg. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert im Hinteren Tal gebaut. Sie wurde erstmals 1197 urkundlich erwähnt und diente dem Geschlecht der Geroldsecker als westlicher Stützpunkt eines Verteidigungssystems. Die in der Burg lebenden Tiersperger waren ein Zweig der Geroldsecker Dynastie. Vermutlich wurde die Burg durch einen elsässischen Baumeister errichtet, da sie als einzige rechtsrheinische Anlage den elsässischen Burgen aus dieser Zeit glich. Im 13. Jahrhundert wurde nach dem Muster der Diersburg die Hohengeroldseck gebaut. Die Burg in Diersburg wurde im 17. Jahrhundert zerstört.

Der Jüdische Friedhof am Dorfbach in Diersburg ist das bekannteste, aber keineswegs das einzige Beispiel für heute noch vorhandene Spuren der hiesigen Landgemeinde. Der nachweislich erste Jude in Diersburg wurde 1748 erwähnt, der älteste Grabstein stammt aus dem Jahre 1773. 1936 fand die letzte Beerdigung auf dem Friedhof statt. Somit bestand rund 170 Jahre eine jüdische Gemeinde in Diersburg. Im Jahre 1875 erreichte die jüdische Einwohnerschaft mit 190 Personen den Höchststand.