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BAD SÄCKINGEN

Zu den unbedingten Reisezielen am Hochrhein / Hotzenwald gehört mit Sicherheit die ehemalige Kreisstadt Bad Säckingen. Sie liegt auf einer ehemaligen Rheininsel, etwa 30 Kilometer östlich oberhalb von Basel, und gehört zum Landkreis Waldshut.

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Große Bedeutung hatte sie als eine der vier österreichischen Waldstädte, deren Einflussbereich auch heute noch weit hinauf in den Hotzenwald reicht. Im Laufe der Geschichte hat sie sich zu einer wichtigen Schulstadt und später auch zu einem Industriestandort entwickelt.

Große Bedeutung haben in den letzten Jahrzehnten die Thermalwasservorkommen erlangt, die man durch Tiefbohrungen erschloss. Die hochmineralisierten und temperierten Natrium-Chlorid-Wässer eignen sich als Heilmittel zur Behandlung von rheumatischen und Gefäßerkrankungen.

Das Video oben unternimmt einen Spaziergang durch Bad Säckingen. Bild antippen und genießen!

Flanieren an der Rheinpromenade

Eindrucksvoll und mitreißend wie die Trompeterstadt selbst, ist auch der Fluss, der sie begleitet: Der Hochrhein, wie er hier genannt wird, prägt das Stadtbild mindestens genauso stark wie die Ausläufer des Südschwarzwaldes ringsherum. Wer auf der Rheinpromenade in Bad Säckingen flaniert, genießt das begleitend sanfte Rauschen bei jedem Schritt und kann hier Sorgen und Stress einfach davonziehen lassen. Wer kann sich heute noch vorstellen, dass Säckingen einst eine Insel war und der Rhein die Stadt gänzlich umzog? Setzen Sie sich ans Ufer, nehmen Sie Platz auf einer der Himmelsliegen und lassen Sie Ihre Gedanken schweifen. Ruhe im Kopf – das Wasser unterstützt Sie dabei.

Bei einem Rundgang durch die Altstadt von Bad Säckingen entdeckt der Besucher viele Sehenswürdigkeiten: Das Barockmünster des hl. Fridolin, den Gallusturm, das Grabmal des Trompeters, die Stiftsgebäude, das Schloss Schönau, den alten denkmalgeschützten Friedhof, das Scheffelhaus, und die längste gedeckte Holzbrücke Europas.

Rundgang durch das historische Bad Säckingen

Ein Rundgang durch die Altstadt von Bad Säckingen ist weit mehr als nur ein Spaziergang – er ist eine Reise durch Geschichte, Atmosphäre und lebendige Kultur. Zwischen verwinkelten Gassen, historischen Fassaden und liebevoll gestalteten Plätzen entfaltet sich der besondere Charme dieser kleinen Stadt am Hochrhein. Jeder Schritt eröffnet neue Eindrücke: mal beeindruckt die Architektur vergangener Jahrhunderte, mal sind es kleine Details, die den Blick fesseln und die Geschichte greifbar machen. Vorbei am imposanten St. Fridolinsmünster, der berühmten und längsten überdachten Holzbrücke Europas bis hin zum und durch den prachtvoll begrünten Schlosspark mit seinem Hochrheinmuseum Schloss Schönau und dem vorbeifließenden Rhein, erlebt man hier auf einer kurzweiligen Tour die Highlights der Trompeterstadt.

Wohlfühlzeit in der Therme Aqualon

Gönnen Sie sich in der Bad Säckinger Therme Aqualon eine Wohlfühlzeit. Das Aqualon ist der perfekte Ort für eine wohltuende Auszeit. Hier genießen Sie weit weg vom Alltag erholsame Momente. Tauche Sie ein in die Therme, das erfrischende Naturbad im Außenbereich und schwitzen Sie entspannt in der Saunawelt. Massagen, Peelings und Treatment Packages, die Ihren Körper und Geist wieder in die richtige Balance bringen, finden Sie hier.

Der Trompeter von Säckingen

Joseph Victor von Scheffel (1826-1886) schrieb 1853 das Versepos „Der Trompeter von Säckingen, ein Sang vom Oberrhein“. Dieses Buch erfreute sich seinerzeit sehr großer Beliebtheit. Das Stück wurde 1884 als Oper uraufgeführt und 1918 für den Film bearbeitet. „Der Trompeter von Säckingen“: Der junge bürgerliche Trompeter Werner verliebt sich in Säckingen in die adlige Margaretha von Schönau doch die Standesschranken verbieten eine Heirat. Verzweifelt wandert Werner nach Rom aus. Nach fünf Jahren der Trennung erhebt ein verständnisvoller Papst Werner in den Adelsstand zum „Marchese Camposanto“, woraufhin der Vermählung nichts mehr im Wege steht.

Aufgrund des Standesunterschiedes verboten die Brüder von Maria Ursula die Heirat mit dem bürgerlichen Werner. Doch die beiden heirateten trotzdem und mussten daraufhin im „Exil“ leben. Maria Ursula kämpfte mit Erfolg um ihr Erbe; das Paar kehrte nach Säckingen zurück. Hier lebten die beiden als wohlhabende und wohltätige Bürger. Inschrift der Grabplatte: „Ewige Ruhe der Seele und des Leibes suchte hier bei Lebzeiten und fand durch einen ruhigen seligen Tod, das in gegenseitiger Liebe unvergleichliche Ehepaar Herr Franz Werner Kirchhofer und Frau Maria Ursula von Schönau”.

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