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Weilheim Rosenwanderweg

Das zu Weilheim im Hotzenwald zählende Nöggenschwiel ist für Blumen- und insbesondere Rosenliebhaber eine Augenweide: Das ganze Dorf ist ein einziger, riesiger Rosenpark. Wer nicht nur durchs Rosendorf schlendern und die wunderschöne Blütenpracht bewundern will, für den gibt es Gelegenheit, auf dem Rosenwanderweg zu wandern. Der Rundweg misst 14 km, führt in eine Schlucht ebenso wie auf einem Höhenweg. Für Familien mit kleinen Kindern ist der Weg allerdings nicht zu empfehlen.

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Start ist bei der Rosendorfhalle in Nöggenschwiel. Sie liegt etwas außerhalb; die Einfahrt ist dank des Tennisplatzes am Ortseingang gut sichtbar. Bei der Rosendorfhalle sind genügend kostenlose Parkplätze. Von hier aus führt der Rosenwanderweg durchs schmucke Neubaugebiet, an einem herrlichen, blumenreichen Weiher und dem schattingen Dorfbach entlang bis zum Dorfmittelpunkt.

Bei der steinernen Notker-Brunnenfigur am Dorfplatz und das Deckengemälde in der barocken Stephanskirche erinnern daran, dass Nöggenschwiel vermutlich von dem St. Galler Benediktinermönch Notker Balbulus gegründet wurde und nach diesem bedeutenden mittelalterlichen Dichter und Gelehrten benannt ist (“Notkers Villa”). In der Frühzeit der Christianisierung war der Ort ein Hauptstützpunkt der klösterlichen Besitzungen St. Gallens zwischen Schlücht und Höchenschwander Berg, ehe es 1279 an die Reichsabtei St. Blasien gelangte (bis 1806).

Vom Roseneck bei der Kirche in Nöggenschwiel führen die rote Rosenwanderweg-Markierung durch das schmucke Dorf, leiten aussichtsreich dem Wald zu und erreichen den Rastplatz am Hohfluhfelsen über der Schwarza. Von der Aussichsstelle aus bietet sich ein wunderschöner Panoramablick in das steile Schwarzatal mit dem Witznaustausee sowie flussabwärts zum Schlüchttal.

An der Kante hoch über dem Schwarzatal und zweier tief eingeschnittener Seitenbäche (alpine Tour, gutes Schuhwerk erforderlich, nicht für Kinder geeignet) führen der Rosenwanderweg und der Große Weilheim-Wanderweg im Wald weiter in das Dorf Dietlingen. Die Fridolinskapelle im Dorf steht der Überlieferung nach an der Stelle, an der sich der Wandermissionar Fridolin im 7. Jahrhundert unter einer Eiche eine kleine Wohnstätte erbaute. Von hier aus führt der Weg auf einer Asphaltstraße weiter auf dem aussichtsreichen “Hochweg” und weiter über die Dietlinger Straße nach Weilheim, dem namensgebenden Hauptort der Gemeinde, mit dem burgartig über der Kirche thronenden Gasthof “Adler” (erbaut 1618).

Wir gehen kurz auf der Hauptstraße abwärts und zweigen in der Serpentine geradeaus ins Haselbachtal ab, in dem wir bald darauf zusätzlich zur roten Rosenmarkierung die rote Raute des Schwarzwald-Mittelweges erkennen. Der Haselbach markiert hier die Grenze zwischen Weilheim und Indlekofen (Stadt Waldshut-Tiengen). Er bildet kurz oberhalt der Einmündung einen sehenswerten Wasserfall.

Dort verlassen wir den Rosenwanderweg, gehen zurück zum Mittelweg und folgen ihm links hinauf durch das anfangs bewaldete Heubachtal nach Heubach. Oberhalb des Weilers mündet der Mittelweg auf die Kreisstraße, der wir an der Apollonia-Kapelle (Zahnwehkapelle) vorbei zum Ausgangspunkt in Nögenschwiel folgen.

Anmerkung: Wer glaubt, am Rosenwanderweg Tausende Rosen zu entdecken, wird enttäuscht sein. Nur im Dorf Nöggenschwiel erfreuen Sie sich über ein Meer an Rosenstöcken; auf dem Wanderweg sind nur an einzelnen wenigen Stellen Rosen gepflanzt. Auch die versprochenen “Rosenstationen” mit Informationen über die Rosenarten sind eher spärlich. Im Grunde handelt es sich um einen ganz gewöhnlichen Rundwanderweg, der allerdings zu großen Teilen auf Asphaltstraßen geführt wird.

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