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Schneeschuhlaufen

Wintermärchen Schwarzwald erwandern

Wer möchte nicht gerne als erster eine Spur in das scheinbar unendliche, glitzernde Weiß ziehen – abseits der gebahnten Wege und Pisten und abseits der Alltagshektik? Das Schneeschuhwandern ist leicht zu erlernen und für jedes Alter geeignet (eine gewissen Kondition ist dennoch sehr hilfreich). Der Schwarzwald bietet eine Fülle an speziellen Schneeschuh-Trails. Damit können sich Schneebegeisterte gut zurechtfinden und stören gleichzeitig gefährdete Tierarten nicht. Denn Auerhuhn & Co. ziehen sich im Winter in die Wälder zurück. Nur wenn die Tiere dort ungestört bleiben, sparen sie erhebliche Energiereserven, die sie für den Winter brauchen.

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Das heißt für uns Menschen: Im Wald bitte nur die geöffneten, ausgeschilderten Waldwege benutzen. Auf Freiflächen gibt es keine Einschränkungen, die Schneeschuh-Trails helfen jedoch bei der Orientierung, was gerade bei schlechter Sicht sehr hilfreich sein kann. Außerdem führen sie durch traumhaft schöne Landschaften häufig vorbei an gemütlichen Berghütten, die hungrige Schneeschuh-Gänger glücklich machen.

In den Wintersportorten des Schwarzwald gibt es Faldblätter mit wertvollen Informationen und hilfreichen Karten speziell fürs Schneeschuhwandern und Skitourengehen, inklusiv gesperrter Bereiche, Lawinenzonen und vieles mehr.

Schneeschuhlaufen ist heute der Trend im Schwarzwald. Dabei stammt der Schneeschuh aus Nordamerika. Trapper wollten in der schneereichen Prärie mobil bleiben. Heute bietet er ein einzigartiges Naturerlebnis und lässt sich mit Sport bestens verbinden.

Wandertouren, Schneeschuhlauf, Klettern. Der Berggasthof Präger Böden in Todtnau-Präg im Feldberggebiet bietet neben Übernachtungen geführte Wandertouren, Schneeschuhlaufen, Skitouren, Klettern. Präger Böden, Axel Böhm, Präger Böden 2, 79674 Todtnau-Präg, Telefon 07671-999550

Tipps fürs Schneeschuhlaufen

  • 1. Schneeschuhe. Der Markt für Schneeschuhe ist riesig. Es lohnt sich, zunächst einmal Schneeschuhe auszuleihen. So kann man ausprobieren, ob das Schneeschuhlaufen auch wirklich Spaß macht und in für welche Anforderungen die Schneeschuhe gehen sollen. Moderne Schuhe sind aus Aluminium oder Kunststoff; an der Bodenseite des Rahmens haben sie Zacken und an der Unterseite der Bindung eine greifende Kralle. Damit erhält man bei verharschtem Schnee oder im steilen Gelände guten halt. Wichtig ist die richtige Größe. Und hierbei spielt das Gewicht des Schneeschuhläufers (inklusiv Ausrüstung) die entscheidende Rolle. Die Größen sind nicht identisch mit der tatsächlichen Schuhgröße und reichen von 22 bis 30: Größe 22 für bis zu 70 Kilo, Größe 25 für 70 bis 100 Kilo, für über 100 Kilo Größe 30. Als eigentliche Schuhe sind sehr knöchelhohe Wanderschuhe und Gamaschen zu empfehlen.
  • 2. Bekleidung. Um möglichst flexibel zu bleiben, sollte sich der Schneeschuhwanderer nach dem bewährten Zwiebelprinzip kleiden. Atmungsaktive Funktionskleidung lohnt sich.
  • 3. Wander- oder Skistöcke. Zu empfehlen sind Teleskopstöcke, die sich auf den Wanderer und die Schneetiefe einstellen lassen. Am Stockende sollten sie großflächige Winterteller haben.
  • 4. Rucksack. Übliche Wanderrucksäcke eignen sich gut für Schneeschuhtouren. Die Schneeschuhe sollten sich auch problemlos daran befestigen lassen, falls es mal ohne Schnee weiter geht. Im Rucksack sollten Wechselbekleidung, Getränke und Essen sowie eine Notfallausrüstung mit Rettungsdecke und auch eine Lawinenschaufel enthalten sein. Ebenso gehört ein Handy (Notruf 112) zur Ausrüstung.
  • 5. Gehtechnik. Im flachen Gelände funktioniert der Normalschritt bestens. Bei Steigungen empfiehlt sich der Entenschritt oder der Treppenschritt.
  • 6. Sicherheit. Schneeschuhwanderer unterschätzen häufig das Lawinenrisiko. Grundsätzlich gilt, aktuelle Informationen über die Lawinensituation einholen und keinesfalls von den empfohlenen Routen abweichen. Selbstverständlich sollte eine Notfallausrüstung sowie das Handy (Notruff 112) dabei sein. Im Schwarzwald kommt es immer wieder am Feldberg zu Unfällen. Oft ist Unachtsamkeit die Ursache. Gerade die Nordseite ist gefährlich (im Winter immer Lawinengefahr!) Grundsätzlich sollten Schneeschuhwanderer niemals alleine auf Tour gehen, sondern immer zu zweit. Im Notfall kann die Begleitperson Hilfe rufen. Außerdem sollte man vorne beim Spuren mal wechseln. Das spart Kräfte.
  • 7. Natur. Schneeschuhwanderer bewegen sich oft abseits der Pisten und dringen damit in die Lebensräume vieler Tierarten ein. Wildtiere sind im Winter jedoch sehr störanfällig. Der Stress kann für sie tödlich sein. Daher gilt grundsätzlich: sensible Bereiche und Schutzzonen meiden und die ausgewiesenen Routen einhalten.

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