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Erlebnispfade

Wurzelgeister, Wichtel, Feen – im Schwarzwald gibt es für kleine Urlauber so viel zu entdecken, dass Langeweile keinesfalls aufkommen dürfte. Zahlreiche Erlebnispfade fordern Geschicklichkeit, Ausdauer und Entdeckerlust heraus. Mehr als 50 davon firmieren als „Annis Abenteuer-Touren“.

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Wow! Der Badische Riesenregenwurm macht seinem Namen alle Ehre – er wird bis zu 60 Zentimeter lang. Für kleine Forscher, die mehr über dieses wirbellose Lebewesen erfahren wollen, empfiehlt sich der „Regenwurmpfad“ zwischen Wieden und Belchen im südlichen Schwarzwald: Auf dem 2,5 Kilometer langen Kindererlebnisweg locken zwölf Stationen mit spielerischen Elementen und jeder Menge Infos. Wie lebt eigentlich ein Regenwurm? Was macht er so? Und warum gräbt er so tiefe Gänge? Aber auch das Austoben kommt dank einer Wasserspiellandschaft nicht zu kurz. Der „Regenwurmpfad“ eignet sich für Kinder ab drei Jahren, ist allerdings nur bedingt kinderwagentauglich. Einstieg in den Pfad ist beim Wanderparkplatz „Hohtann“.

Wie vielfältig die heimische Vogelwelt ist, zeigt ein zwei Kilometer langer Erlebnisweg in Lenzkirch im südlichen Schwarzwald: In „Kucky´s Vogelwelt“ gibt es neben viel Wissenswertem zum Kuckuck und seinen gefiederten Freunden auch an jeder Station eine kleine Aufgabe zu erfüllen: So dürfen Kinder die Jahresringe eines Baumes zählen, auf einem Xylophon spielen oder die Kletterstämme erklimmen. Entspannt wird dann in der großen Vogelnestschaukel. Der Weg ist auch für geländefähige Kinderwagen geeignet.

Kleine Abenteurer sind auf dem Zauberwald-Pfad in Bernau-Oberlehen im südlichen Schwarzwald goldrichtig: Denn auf dem 2,5 Kilometer langen Rundweg durch die Hochmoorlandschaft Taubenmoos geht es mystisch und verwunschen zu: Schmale Wege und hölzerne Stege schlängeln sich durch Wald und Wiesen, Moorbächlein murmeln und überall wuchern üppige Moose und Farne. 15 Spiel-, Erzähl- und Infostationen machen den Weg zu einem echten Naturerlebnis: Kinder können am Wasserrad plantschen, von Kletterbäumen ins Moor schauen oder im „Hexenhüttle“ spielen. Und wer findet die 20 Tiere entlang des Pirsch-Pfads? Der Zauberwald-Pfad ist auch für Kinderwagen geeignet. Start ist am Loipenzentrum in Bernau-Oberlehen.

Der Naturerlebnispfad Hinterzarten im südlichen Schwarzwald lädt dazu ein, die Natur mit allen Sinnen aktiv zu erleben: Auf dem 1,5 Kilometer langen, auch für Kinderwagen geeigneten ersten Teil des Pfades können Kinder bei einem Quiz ihren Blick für die unterschiedlichen Baumarten des Waldes schärfen und sich über das Baumtelefon austauschen. In der Kneipp-Tretanlage kühlen die kleinen Wanderer ihre Füße, ehe es beim Barfußparcours über verschiedene Untergründe geht. Der zweite Teil des Pfads bietet auf drei Kilometern herrliche Aussichten über den Hochschwarzwald und mit etwas Glück lassen sich am Adlerweiher noch Tiere im und am Wasser beobachten.

In den Wäldern bei Gengenbach im mittleren Schwarzwald zeigt Räuber Hotzenplotz, wo es lang geht: Immer seiner Nase nach wandern „Räuberkinder“ von einer Erlebnisstation zur nächsten. Dabei erfahren sie auf zwei je vier Kilometer langen Hotzenplotz-Erlebnispfaden Spannendes über den Wald, seine Tiere und Pflanzen. Spaß versprechen zudem das Zapfenzielschießen, der Räuberausguck oder das Klettern an der Räuberfalle. Der „große Räuberpfad“ richtet sich an Jugendliche. Der „kleine Räuberpfad“ ist für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter gedacht, ist jedoch nicht kinderwagentauglich.

Warum Fledermäuse die Flugakrobaten der Lüfte sind, macht der Fledermauspfad in Neubulach im nördlichen Schwarzwald deutlich: Vom Startpunkt Hella-Glück-Stollen geht es auf 1,2 Kilometern durch das Zipfelbachtal – vorbei an informativen Bildtafeln zum Leben der Fledermäuse. Der Rundweg ist allerdings nicht für Kinderwagen geeignet. Start und Ziel ist die Stollenklause, von wo aus sich ein Ausflug ins Besucherbergwerk anbietet.

Auf dem Wildkatzen-Walderlebnis-Pfad in Bad Herrenalb im nördlichen Schwarzwald begeben sich Kinder auf die Spuren der leisen Raubtiere. Den extrem scheuen Wildkatzen im Wald zu begegnen ist zwar höchst unwahrscheinlich, Mut ist auf dem sechs Kilometer langen Rundweg im Oberen Gaistal aber dennoch gefragt: Denn es geht über Stock und Stein durch den Wald, über Wiesen und unterwegs muss sogar ein Bach gequert werden. An zehn Stationen erfahren Kinder viel Wissenswertes über die Wildkatze und ihren Lebensraum. Wer besonders gut aufpasst, kann danach das Wildkatzen-Diplom erlangen.

Einem noch wilderen Tier widmet sich der Wolf-Erlebnispfad in Höchenschwand im südlichen Schwarzwald: Der vier Kilometer lange Weg auf naturnahen Pfaden bietet eine spannende Entdeckungsreise rund um das Leben der Wölfe: Spielerisch können Kinder erfahren, wie gut ein Wolf hört, wie er sich anschleicht und wie weit er seine Beute riechen kann. Und natürlich geht es auch um die Frage, ob ein Wolf wirklich so böse ist, wie er in Märchen dargestellt wird. Der Wolfspfad liegt bei Strittberg südlich von Höchenschwand und verläuft hauptsächlich auf naturnahen Pfaden und Wegen durch den Wald, daher ist er nicht kinderwagentauglich.

Die Wurzelgeister kennen den Weg: Zwerge, Waldgeister und Wassermenschen begleiten Familien im Schlüchtsee-Hüsli-Wald-Naturpark. Die bunten Märchenfiguren aus Wurzeln und Baumstümpfen säumen den rund drei Kilometer langen „Schlühüwana“-Rundweg bei Grafenhausen im südlichen Schwarzwald und Kinder lassen sich von ihnen gerne den Wald und die Waldbewohner erklären. Ein Stück des Weges stapfen sie sogar barfüßig über Kies, Waldboden und Matsch. Und an heißen Tagen winkt eine Abkühlung im Naturbadesee Schlüchtsee. Der Weg ist begehbar mit geländefähigem Kinderwagen oder Sportbuggy.

Zauberhaftes versprechen auch die Kinzigfee und Wassertropfenmädchen Winni in Loßburg. Sie warten mit ihren Geschichten im „Zauberland“ am Kinzigsee auf kleine Märchenfans. Die Naturerlebnispfade in Loßburg im nördlichen Schwarzwald erstrecken sich entlang des Kinzig-Ursprungs, vorbei an einem Baumhaus, einer Himmelsleiter und einem Niederseilgarten. Bei Erlebnisspaziergängen können Kinder mit dem Holzfäller im Wald oder mit dem Schäfer unterwegs sein und mithilfe eines Naturforscherrucksacks selbst zum Entdecker werden. Alle Pfade sind barrierefrei zugänglich und ganzjährig begehbar.

Märchenhaft ist ebenfalls der „Zauberweg“ in Todtnau im südlichen Schwarzwald. Gemeinsam mit den Wichteln Ilex und Farfara aus dem Buch „Der Zauberweg am Hasenhorn“ begeben sich Kinder auf die Suche nach dem verschwundenen Zauberstein. Auf dem vier Kilometer langen Zauberweg erhalten die Kinder und Wichtel Tipps von verschiedenen Fabeltieren, um den Zauberstein zu finden.

Auch die Wichtel Ferdinand und Velt brauchen die Hilfe der kleinen Schwarzwaldurlauber: Die beiden suchen auf dem „Wichtelpfad“ am Feldberg im südlichen Schwarzwald nach Anton Auerhahn. Sie wollen ihm einen Brief bringen. Dabei benötigen sie jedoch die Unterstützung durch die kleinen Detektive: Gemeinsam wird der Naturerlebnispfad erkundet und nach Anton Auerhahn Ausschau gehalten. Auf dem rund zwei Kilometer langen Rundweg beim Haus der Natur lernen die Kinder, welche Tiere dem Auerhahn gefährlich werden können, lauschen mit einem Hörrohr nach Waldgeräuschen, erkunden den Schlafbaum von Anton und finden heraus, warum er neben seinem Futter auch Steine frisst. Der Pfad ist je nach Schneelage am höchsten Berg des Mittelgebirges ab Mitte Mai wieder geöffnet. Für Kinderwagen sind Wichtelwege zu schmal, zu steinig und zu wurzelig. Im Haus der Natur bekommen Familien eine Rückentrage gegen geringe Gebühr geliehen.

Jede Menge Waldspaß verspricht der Wald- und Erlebnispfad „Bächlewald“ in Haslach im mittleren Schwarzwald. Auf dem rund vier Kilometer langen Rundweg dürfen Kinder einen Hang erklimmen, auf Seilen balancieren, um die Wette hüpfen und mit einem Baumtelefon telefonieren. Insgesamt finden sich auf der Tour 34 Infotafeln zum Thema Wald und sieben Erlebnisstationen.

Statt Waldspaß ist in Zell am Harmersbach Wasserspaß angesagt. An warmen Tagen können Familien die Altstadt von Zell und den Ortsteil Unterharmersbach vom „Zeller Bachsteig“ aus erkunden. Auf die kleinen und großen Naturforscher warten 17 direkt am und im Bach installierte Erlebnisstationen wie eine Lupe zur Aufspürung von klitzekleinen Wassertieren und ein Horchstock, um Unterwassergeräuschen zu lauschen. Die Hobbyforscher lernen die Geschichte der Flößerei im mittleren Schwarzwald kennen und wie die Wasserkraft des Baches heute noch genutzt werden kann. Der Zeller Bachsteig ist knapp zwei Kilometer lang und von Mai bis September begehbar.

Ganz anders sieht der Schwarzwald in den Wipfeln der Bäume aus. Wie Sie dahin kommen? Am sichersten auf einem der Baumwipfelpfade in Waldkirch unweit von Freiburg oder in Bad Wildbad im Norden. Die ausgedehnten Wälder im nördlichen Schwarzwald lassen sich seit Herbst 2014 aus Wipfelhöhe bestaunen: Bei Bad Wildbad führt ein rund 1200 Meter langer breiter Holzsteg am Sommerberg als „Baumwipfelpfad“ in die Kronen der Bäume und schraubt sich am Ende spiralförmig zu einer Aussichtsplattform in 40 Metern Höhe. Den Weg schaffen auch Rollifahrer und Eltern mit Kinderwagen.

Auf dem „Lotharpfad“ im Nationalpark Schwarzwald ist zu erleben, wie sich die Natur ohne den Eingriff des Menschen entwickelt. Der 900 Meter lange Pfad führt über Stock und Stein und über umgestürzte Baumriesen durch ein Waldstück auf dem Schliffkopf, das vom Orkan Lothar 1999 heimgesucht wurde und sich seither selbst regenerieren soll.

Der „Luchspfad“ in Baden-Baden führt durch Wälder, in denen sich der Luchs wohlfühlen würde. Der rund vier Kilometer lange Weg ist ein Naturerlebnis für Kinder wie Erwachsene. „Schleichen – Spähen – Ohren spitzen“ lautet das Motto. Zusammen mit „Pinselohr“, wie der Luchs wegen seiner langen, schwarzen Haarbüschel an den Ohren auch genannt wird, geht es auf verschlungenen Pfaden, über Felsen und schmale Brücken durch den Stadtwald Baden-Badens. 20 interaktive Stationen machen den Luchspfad zu einem spannenden Erlebnis. Alle Sinne werden angesprochen: Kinder können beobachten, lauschen, schleichen, springen und raten.

Ein ausgezeichnetes Wandererlebnis verspricht auch das „Zweitälerland“ nördlich von Freiburg. Die Ferienregion darf seit Januar 2016 das Prädikat als „Qualitätsregion Wanderbares Deutschland“ tragen. Für Kinder sind besonders zwei Touren im Simonswäldertal geeignet: Künstlerische Holzstelen informieren am zwei Kilometer langen „Wunderfitzweg“ über Kuckucksuhr und Schwarzwälder Kirschtorte. Und entlang des vier Kilometer langen „Schlawinerwegs“ gilt es, ein Quiz zu lösen.

Hotels und Ferienwohnungen - Urlaub im Schwarzwald

Im Schwarzwald finden Sie einfach alles: gemütliche Ferienwohnungen, schöne Ferienhotels, Ferienzimmer, erstklassige Ferienhäuser, empfehlenswerte Pensionen, Urlaub auf dem Bauernhof und die besten Gästezimmer. Im Schwarzwald machen Sie unvergesslichen Familien-, Kultur- und Erlebnisurlaub. Dazu gibt’s spannende Freizeit- und Familienziele sowie eine Küche, die ihresgleichen sucht. Freuen Sie sich auf einen erholsamen Urlaub.