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Urlaub made in Germany

Tourismus bereitet sich auf Urlaubssaison vor

Die Vermieter von Ferienwohnungen, Ferienhäusern, aber auch die Hotels und Pensionen sowie Campingplatz-Betreiber stehen in den Startlöchern. Nun hat Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Baden-Württemberg) nach der Ministerpräsidentenkonferenz den Fahrplan zum Ausstieg aus den Corona-Beschränkungen vorgestellt. Der Plan gilt vorbehaltlich der Infektionslage und muss noch vom Kabinett verabschiedet werden.

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Urlaub im Sommer 2020 könnte ein Boom auf Reiseziele innerhalb Deutschlands werden. Ausflugsziele wie Museen, Zoos und Ausstellungen können unter Auflagen wieder öffnen. Baden-Württemberg plant in mehreren Stufen die Maßnahmen der Corona-Verordnung zurück zu nehmen. Der Stufenplan gilt vorbehaltlich der aktuellen Infektionslage in Baden-Württemberg. Für die allermeisten Öffnungen und Lockerungen gelten strenge Hygienevorgaben und Infektionsschutzmaßnahmen. Der Stufenplan muss noch vom Kabinett verabschiedet werden. So dass es eventuell in Details noch Änderungen ergeben können.

Aktuell dürfte es zunächst auf Ferien zwischen Rügen und Zugspitze statt auf Mallorca oder Kreta hinauslaufen. Norbert Kurz vom Deutschen Tourismusverband ist überzeugt: "Generell wird der ländliche Raum in diesem Jahr beim Sommerurlaub eine besondere Rolle spielen. Denn der Tourismus muss sich ein bisschen besser verteilen... Urlaub in Deutschland wird in diesem Sommer sehr begehrt sein. UNterdessen spürt der Schwarzwaldführer das Interesse am Urlaub im Südwesten besonders deutlich: Die Besucherzahlen sind innerhalb kürzester Zeit enorm gestiegen. Ganz offensichtlich sehnen sich die Menschen nach unbeschwerten, erholsamen Tagen in einer einmalig schönen Landschaft. Der Schwarzwald bietet das alles.

Erlaubt werden noch vor Pfingsten:
Öffnung der Campingplätze und Wohnmobilstellplätze für Dauercamper mit autarker Versorgung.
Öffnung der Außengastronomie. In einem weiteren Schritt später Öffnung des Innenbereichs von Speisewirtschaften.
Freiluft-Ausflugsziele mit Einlasskontrolle.
Kontaktarm auszugestaltende Freizeitangebote wie etwa Minigolf oder Bootverleih werden wieder erlaubt.
Fahrradverleih zu touristischen Zwecken wird wieder möglich.

Erlaubt werden ab Pfingsten:
Beherbergungsbetriebe, Campingplätze und Wohnmobilstellplätze dürfen wieder touristische Gäste aufnehmen.
Öffnung von Besucherzentren und Freizeitparks.
Personen-Flussschiffahrt und Bodenseeschifffahrt soll den Betrieb wieder aufnehmen dürfen.

Noch nicht abschätzbar:
Öffnen von Saunen und Wellnessbereiche.
Öffnen der Innenbereich von Kneipen und Bars.
Theater, Schauspiel, Ballett, Konzerte, Oper und Kinos.
Musikfestivals, Film-, Theater- und Musikfestivals.
Diskotheken.
Zuschauer bei Sportveranstaltungen.
Freibäder.
Badeseen.
Bolzplätze.
Mannschaftssport.
Omnibusse im touristischen Verkehr.
Fachmessen, Publikumsmessen, Volksfeste/Kirmes/Hocketse, Vereinsfeste, Kongresse, Feiern.
Großveranstaltungen sind voraussichtlich bis Ende des Jahres nicht möglich.

Ab dem 11. Mai sind in einer ersten Lockerung der Kontaktbeschränkungen auch Geschwister von Fünf-Personen-Grenze bei Ansammlungen in privaten Räumen ausgenommen. Künftig darf man auch mit den Personen eines weiteren Hausstands – also einer anderen Familie oder Wohngemeinschaft – rausgehen. Ansonsten hat sich die Ministerpräsidentenkonferenz darauf verständigt, die sonstigen Kontaktbeschränkungen bis zum 5. Juni aufrecht zu erhalten.

Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, dass Landkreisen oder kreisfreien Städten mit mehr als 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner innerhalb der letzten sieben Tage sofort wieder ein konsequentes Beschränkungskonzept umsetzten müssen. „Es geht also darum, lokale und regionale Brandherde umgehend durch schnelle, örtlich begrenzte Beschränkungen zu bekämpfen“, so Kretschmann.

Dabei sind Öffnungen und Lockerungen schneller möglich, je besser sich die Infektionszahlen entwickeln. Sollten sich die Infektionszahlen dagegen wieder verschlechtern, müssten Lockerungen und Öffnungen länger bestehen bleiben oder sogar befristet wieder zurückgenommen werden.

Das sollten Gastgeber jetzt tun

  • Bereiten Sie sich auf eine Öffnung vor. Desinfektionsmittel, Abstandsregeln müssen vorbereitet sein. Alle Mitarbeiter müssen auf die neuen Gegebenheiten geschult sein.
  • Aktualisieren Sie Ihre Homepage und informieren Sie darauf Urlaubswillige, dass Sie vorbereitet sind. Wenn ich Ihre Homepage betreue, so informieren Sie mich zwecks Überarbeitung der Webpräsentation. Die Aktualisierung ist kostenlos.
  • Wenn Sie noch nicht bei uns sind: Gerne stellen wir Ihren Internetauftritt auf neue Beine. Denn wir machen ja auch Homepages. Holen Sie ein unverbindliches Angebot ein.
  • Aktualisieren Sie Ihre komplette Werbung. Die im Schwarzwaldführer eingetragenen Gastgeber sollten auch dort ihre Angaben auf den neuesten Stand bringen. Stimmen noch die Preise? Wurden die Ferienwohnung oder Gästezimmer renoviert oder liegen sonstige Änderungen an? Eine E-Mail an info@andorf.de genügt.
  • Verstärken Sie Ihre Sichtbarkeit, indem Sie Urlaubsschnäppchen oder Pauschalangebote schnüren. Die im Schwarzwaldführer eingetragenen Gastgeber können diese kostenlos in der Rubrik Urlaubsschnäppchen veröffentlichen. Das bringt mehr Aufmerksamkeit.
  • Nutzen Sie die Sozialen Netzwerke wie Instagram, Twitter, Facebook und informieren Sie Stammgäste und Urlaubswillige, dass Sie gerüstet sind. Zeigen Sie dies in ansprechenden Bildern. Halten Sie Kontakt und posten Sie ebenso an den folgenden Tagen neue Bilder vom Haus, von den Zimmern, von der herrlichen Landschaft.
  • Gute Bilder sind entscheidend. Wenn Sie zum günstigen Preis profesionelle Fotos von Ihrem Haus sowie den Zimmern brauchen: Noch bis 29. Mai 2020 gilt ein stark ermäßigtes Angebot (pauschal 90 Euro zuzügl. MwSt). Weitere Infos lesen Sie auf www.schwarzwaldfotograf.de